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Homöopathie

Als ausgebildeter homöopathisch arbeitender Heilpraktiker fällt es mir naturgemäß schwer, mich kurz zu fassen. In diesem kurzen Überblick möchte ich erklären, welches Krankheitsbild die Homöopathie hat und wie sie versucht, eine Heilung auf den Weg zu bringen.

In der Homöopathie unterscheidet man akute und chronische Krankheiten. Eine akute Krankheit tritt kurz auf und ist auch leicht zu heilen. Meistens reicht es, wenig Tage eine homöopathische Arznei zu nehmen und wieder vollends gesund zu sein.

Bei chronischen Krankheiten gestaltet sich die Genesung schwieriger. Das liegt natürlich zum Einen daren, daß man nach 20 Jahren Krankheit nicht erwarten kann, alles zu heilen, was krank war. Zum anderen braucht der Kranke aber auch häufig mehrere Arzneien, um wie bei einer Zwiebel die Häute die Schichten der Krankheit zu entfernen.

Ein weiterer Grund für eine längerwierige Heilung liegt in der Gewöhnung an die  Symptome. Symptome sind alle Änderungen der Befindlichkeiten eines Menschen vom gesunden Zustand. Das können Charaktereigenschaften sein oder Gemütszustände,  Gewohnheiten im alltäglichen Leben, körperliche Eigenheiten, Vorlieben beim Essen und Trinken und nätürlich auch Schmerzen. Von diesen Symptomen können viele für einen Menschen so selbstverständlich sein, daß er sie nicht als Symptome ansieht.

Bei der Behandlung ist es die Aufgabe des Heilkundigen, die Symptome nicht nur zu sammeln, sondern auch die Sonderlichkeiten eines Menschen aufzuspüren. Diese geben das ganz individuelle Bild eines Menschen ab und danach wird das Heilmittel ausgesucht.

Die Arzneitmittelgabe geschieht nach zweit Gesichtspunkten.: Die Potenz des Homöopathikums gibt an wie tief die Wirkung geht. Hochpotenzen haben die Macht, tiefgreifende Wandlungen vom kranken zum gesunden Zustand zu bewerkstelligen. Mit Tiefpotenzen kann man auch als Laie akute Krankheiten heilen. Hochpotenzen haben als Endung D200 oder auch C30 während Tiefpotenzen die Endung D6 bis D12 haben.
Der zweite Gesichtspunkt ist die Dosis: Die Dosis muß so gewählt werden, daß sie stark genug ist, um den Menschen in seinem Trotz zu veranlassen, die Krankheit zu überwinden, aber sie darf nicht so hoch sein, um ihn zu belasten. Die Belastung zeigt sich in der Erstverschlimmerung oder auch in dem Auftreten von Symptomen, die einer leichten Vergiftung durch das Mittel entsprechen.

Wie Sie sehen, lieber Besucher, ist es gar nicht so einfach, bei einer homöopathischen Begandlung alles richtig zu machen. Um möglichtst wenig Fehler zu machen, brauchte ich eine gründliche Ausbildung. Dafür spricht auch der Lebenslauf auf der nächsten Seit.

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